Ich beschäftige mich gerade mit den Themen und Ideen für unsere Tour, aber zwischendurch möchte ich Euch noch ein paar andere Gedanken dazu weitergeben.
Ich habe oft erwähnt, dass wir, wann immer möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren sollten und die Stücke, die ich schreibe, werden für transportable Requisiten und Kostüme geeignet sein. Gerade suche ich auch T-Shirts für uns von einem fair-trade Anbieter.
Wäre es nicht einfacher mit dem Auto zu fahren? Wohl schon und auch schneller und wir müssten weniger tragen. Wäre es nicht auch billiger normale T-Shirts zu bestellen? Wahrscheinlich. Aber bloß weil wir die freie Wahl dazu haben, heißt das nicht, dass wir das unbedingt tun sollten.
Wir kennen die Statistik, dass 10% der Abgase in der EU von PKWs kommen (diese haben sich zwischen 1990 und 2004 um 26% erhöht) und um unsern Lebensstil zu halten, benötigt jeder von uns 50 mal soviel Energie, wie eine Person in der so genannten Dritten Welt.
Wir haben die Geschichten der Kinder gehört, die viele Stunden unter unsicheren und gefährlichen Bedingungen arbeiten, damit wir billige Kleider kaufen können. Gott ist auf der Seite dieser Menschen und wenn wir die Bibel lesen, sehen wir, dass Er uns ruft, auch für sie einzustehen. Sowohl in unseren Storys, als auch ganz praktisch in unseren Leben.
Wie ich letzte Woche in meiner Predigt sagte: „Wir können einen Unterschied machen.“ Als Team können wir das durch unsere künstlerische Arbeit tun, aber unsre Methoden müssen damit übereinstimmen. Egal, ob es um Geld, Umwelt, Armut oder Gerechtigkeit geht.
Wenn wir anfangen etwas zu tun, gibt es eine Möglichkeit zur Veränderung, eine Möglichkeit zur Hoffnung. Wenn wir nichts tun, werden wir sicherlich nichts verändern.
Mittwoch, 28. März 2007
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